Geburtsschmerz

Über den Schmerz der Geburt steht selbst in der Bibel schon geschrieben: „Ich will dir viel Schmerzen schaffen, wenn du schwanger wirst; du sollst mit Schmerzen Kinder gebären...“ Es wirkt so, als hätte diese „Hypnose“ sich bis heute gut gehalten.

Leider sind die Geburtsgeschichten, in denen die Geburtsschmerzen eher als „Ziehen“ oder „Druck“ beschrieben werden oder die sogar von „schmerzfreien“ Geburten erzählen, sehr selten.

Was genau ist also das Schmerzempfinden und wie kann es positiv beeinflusst werden?

Sicher kennst du Menschen, die „hart im Nehmen“ sind - oder auch solche, die eher „wehleidig“ sind. Dann gibt es noch die Menschen, die über Feuer laufen und Schwerter schlucken oder sich 1 Stunde im Eisblock einfrieren lassen und allen geht es gut dabei. Was macht den Unterscheid zwischen diesen Menschen aus? Studien haben ergeben, dass das Schmerzempfinden tatsächlich stark variieren kann. Wo der eine schon nicht mehr kann, spürt ein ein anderer kaum etwas. Das Nervensystem hat also bei manchen Menschen eine höhere Toleranzschwelle als bei anderen. Im Schmerzzentrum werden bei unempfindlicheren Personen viel später die Alarmglocken angeworfen, die das Gefühl „Schmerz“ auslösen.

"There is no other organ quite like the uterus. If men had such an organ, they would brag about it. So should we." - Ina May Gaskin