Das Mandalia System

Was bedeutet das Mandalia System? Wir alle sind einzigartig und gleichzeitig in Systeme eingebunden – unser Körper als System, unsere Familie, das Universum und die Erde, auf der wir leben. Ein riesiges Netzwerk, das alle Informationen seit Beginn der Menschheit und auch darüber hinaus gespeichert hat.

Mandalia und das Mandalia System sind aus dem Prinzip dieser Verbundenheit entstanden! Eine Wiederverbindung mit unserem Körper, der Erde, unserem Geist/ dem Verstand und unserem „höheren Selbst“.

Wenn diese vier Bereiche in unserem Leben wahrgenommen und in Balance gebracht werden können, bringen wir uns in einen Zustand der physischen und psychischen Gesundheit und können so ein Leben in Fülle, zum Wohle aller und im Einklang mit einer zukunftsfähigen Welt führen.

Jeder hat diesen Zustand schon einmal erlebt, in dem er sich auf allen Ebenen verbunden und heil fühlte. Viele denken hier an Situationen aus der Kindheit, Erlebnisse in der Natur, die Geburt eines Kindes… Wir haben die Möglichkeit, aktiv etwas zu tun, damit wir uns immer wieder in diese Balance bringen können – sie ist der vorgesehene Zustand für unsere Seelen, die die Erfahrung hier auf der Erde machen wollen. Dafür wurde das Mandalia System entwickelt.

 

Unser physischer Körper

Unser Körper hält uns zusammen; er ermöglicht es uns, uns zu bewegen, zu hören, zu riechen, zu schmecken. Unser Körper ist unser Tempel, unser Zuhause. Er kann Krankheiten entwickeln und heilen und ist ein Wunderwerk ohne Worte, er kann neues Leben zeugen und empfangen und durch sein riesiges Nervennetz können wir alles auf- und wahrnehmen, was um uns herum geschieht. Wichtige Aspekte, um diesen physischen Körper gesund zu halten sind Bewegung, Ernährung, die Auflösung von traumatischen Erlebnissen, die in den Körperzellen gespeichert sind – auf physischer wie psychischer Ebene – sowie eine Auflösung von Glaubenssätzen und Mustern aus der Kindheit und aus Familienstrukturen. Ebenso wichtig ist die Arbeit im Kollektiv, denn auch hier tragen wir alle Informationen in uns, da wir auch hier Teil eines Systems sind.

 

Unser Geist, der psychische Körper

Unser Verstand ist unser schöpferischer Geist, der unglaublichen Fortschritt, Kreativität und Entwicklung in die Welt gebracht hat und uns erst die Möglichkeit gibt, Dinge mehrdimensional zu betrachten und so in unserem Leben aktiv handeln und gestalten zu können. Dieser Geist kann und sollte mit wertvollem Wissen und lebenslangem Lernen gefüttert werden, sodass wir uns stetig weiterentwickeln können und Zusammenhänge aus weltlichen und nicht-weltlichen Konzepten begreifen und danach handeln können. Gleichzeitig ist dieser schöpferische Geist in der Lage, angeknüpft an die Körperfunktionen wie z.B. des limbischen Systems, uns in alle Arten von Ängsten bis hin zu psychischen, „geistigen“ Krankheiten zu versetzen. Diese Ängste und Krankheiten nehmen drastisch zu und sind ein deutliches Zeichen dafür, dass wir uns damit auseinandersetzen sollten, was es für einen gesunden Geist braucht. Forschung und Wissen ist genau für diesen Teil unseres Selbst, den Geist, das Gehirn heilsam. Wir sollten sorgfältig wählen, was wir „aufnehmen“ und welche „Informationen“, die täglich auf uns einströmen, nicht hilfreich sind bzw. welche wir nicht aufnehmen möchten. Hierfür ist es wichtig, zu verstehen, wie Abläufe im Gehirn funktionieren und wie wir erlernte Muster aus der Vergangenheit umwandeln können. Auch ist es wichtig, die Macht der Sprache zu verstehen, die wir täglich nutzen und die wie eine Hypnose bis in unsere Zellen hinein wirken kann. Wenn es uns möglich wird, den Geist, unsere Psyche – oder wie auch immer man es nennen mag – als das zu erfahren, wofür er/ sie uns gegeben wurde, können wir unser größtmögliches Potenzial ausschöpfen.

 

Unser „höheres Selbst“

Es gibt viele Bezeichnungen für diesen Raum des seelischen Bewusstseins. Begrifflichkeiten lenken hier häufig davon ab, worum es wirklich geht, daher ist es wichtig, das jeder für sich selbst einen Namen findet oder ein Gefühl dazu, was dieser Raum für ihn persönlich sein könnte. Er liegt in jedem von uns, ob schon im Bewusstsein oder im Vorbewusstsein begleitet er uns – unsere Seele – durch die Welten und, wenn die Zeit gekommen ist, zurück nach Hause. Es ist ein Raum, in dem wir uns mit unserer Essenz verbinden können. Ausgehend von diesem Raum haben wir die Möglichkeit  mit allem in Verbindung zu gehen. Es ist der Raum der Heiler, der Hellseher und Hellhörer, der Medien, dieser Raum ist für jeden da, er ist keinen „Auserwählten“ vorbehalten.

Die Erde befindet sich in einer herausfordernden Zeit, wir alle müssen uns dieses Raumes bewusst werden, um aus ihm heraus zu agieren und das Wichtigste für uns darin zu erkennen. Es ist auch der Raum der Liebe, der Liebe Gottes – was auch immer Gott für jeden sein mag, für manche ist Gott die Liebe, für andere eine Religion. Auch hier können wir uns öffnen für die Unterschiedlichkeit der Menschen.

Das Wassermannzeitalter stellt die Brücke zu diesem Bewusstsein dar, und auch hier zeichnet sich der Wunsch der Menschen ab, diesen Zustand des Eins-Seins wieder zu erinnern und teilweise zurückholen zu können. Manchmal sieht es so aus, als sei es einigen Menschen schwer bis gar nicht möglich, sich dieses „Eins-Seins“ bewusst zu werden, der Schleier zwischen den Welten scheint sich nicht lüften zu wollen. Arbeiten wir jedoch selbst an uns und unserer Verbindung, hat es unmittelbare Auswirkungen auf diesen Schleier und so arbeiten wir mit dem höheren Bewusstsein auch immer am kollektiven „Fortschritt“.

Es gibt unzählige Methoden, den Raum des „höheren Selbst“ kennen zu lernen. Jeder Mensch wird mit verschiedenen Imprints geboren, die es ihm leichter machen, manche Techniken zu erlernen. Dies hat mit unseren Familiensystemen zu tun, mit vergangenen Leben und vielen, vielen anderen Konstellationen die an dieser Stelle den Rahmen sprengen würden.

Fakt ist: Jeder Mensch kann jede Technik erlernen, jedoch fallen manche leichter als andere, sie müssen machmal nur noch „zurückerinnert“ werden. Unser ganzes Leben sammeln wir Puzzleteile, die uns unserer Lebensaufgabe immer noch ein Stück näher bringen – die wundervollen Methoden können als Vehikel dorthin gesehen werden. Gleichzeitig sind die anderen drei genannten Bereich von sehr großer Bedeutung auf dem Weg zum höheren Selbst. Gerade wenn Herausforderungen in diesem Bereich auftreten, gibt es immer eine Imbalance in einem anderen Bereich, häufig in dem der Erde.

Schon immer hat die Menschheit sich mit diesem Bereich befasst, dem „Mysterium“, dem unbekannten Raum. Dank der Quantenphysik haben wir wunderschöne Einblicke und „Beweise“ für andere Dimensionen bekommen. Befasst man sich damit, merkt man schnell, wie herausfordernd es für unseren Verstand wird, dieses Wissen zu „begreifen“. Je mehr wir jedoch „fühlen“ und unseren kognitiven Verstand trainieren, umso größer wird unser Bewusstsein werden. Ein lebenslanges Training in beiden Bereichen wird uns Ruhe, neue Einsichten und größtmögliche Erfahrungen bringen, für die wir hier auf der Erde sind, wir werden Wunder erleben und uns und andere heilen können.

 

Die Erde

Unser Zuhause, die Erde steht in engster Verbindung mit uns. Sie ist, wie es Tiefenökologin Joanna Macy beschreibt, unser „größerer Körper“. Auch über die Erde gibt es zahlreiche Konzepte und Theorien. Fakt ist, dass wir als Menschen in das System Erde eingebunden und dadurch auch mit ihm verbunden sind. Täglich essen und trinken wir das, was sie uns zur Verfügung stellt und nehmen daher schon sehr viele Informationen auf – gleichzeitig sind wir auch dazu in der Lage, uns aktiv mit ihr zu verbinden.

Sie ist unsere größte Lehrerin und hält alles für uns bereit, was wir brauchen und was wir wissen müssen. Ein Kontakt zur Natur ist für die anderen drei oben genannten Ebenen von größter Bedeutung. In der westlichen Welt haben wir verlernt, aktiven Kontakt mit der Erde / der Natur aufzunehmen. Umso wichtiger ist ein Zurückerinnern daran, dass wir abhängig sind von dieser Beziehung. Geht es uns schlecht, geht es der Erde schlecht; lieben wir sie (aktiv) wie eines unserer Familienmitglieder, heilen wir uns selbst.

 

„Wir glauben an Menschen und ihre Fähigkeiten; wir glauben, dass alles heilen kann, wenn der Raum dafür geöffnet wird. Wir haben Vertrauen und Mut neue, nachhaltige Konzepte in die Welt zu bringen. Wir glauben, dass Konzepte nicht alles sind. Wir glauben, dass das „Jetzt“ immer der richtige Zeitpunkt ist und wir glauben, dass jeder das „Jetzt“ mitgestalten kann. Wir glauben, dass Bewusstsein über Wissen aktiviert wird, und wir glauben, dass Wissen noch lange kein Bewusstsein schafft. Wir wissen, dass wir nicht alles wissen – und wir wissen, dass wir genug wissen, um Teil einer Veränderung zu sein. Wir glauben, dass es die Möglichkeit einer friedvollen Welt gibt, und wir glauben, dass Frieden in unseren eigenen Herzen anfängt. Wir glauben, dass die Zeit des Alleingangs vorbei ist und dass Menschen sich verbinden müssen, um gemeinsam in das neue Morgen zu gehen. Wir glauben, dass jedes Kind, das geboren wird, neues Potenzial für eine zukunftsfähige Welt mit sich bringt. Wir glauben, dass ein Mensch die ganze Welt verändern kann.“

Mandalia